Willkommen bei der Seite "Aktion", auf der Sie mehr sehen können, was wir so tun und getan haben:

Auf dem Ostermarsch 2021

Bunt und friedlich für „Abrüsten für den Frieden, für das Klima, für die Menschen“

Unter dem Motto „Abrüsten! Für den Frieden, für das Klima, für die Menschen“ haben am Ostersamstag in Stuttgart rund 800 bis 1000 Personen am Ostermarsch 2021 des Friedensnetzes Baden-Württemberg teilgenommen. Das geschah unter strikter Einhaltung der Masken- und auch der Abstandspflicht.

Ja, es war richtig, diesmal auf die Straße zu gehen! Aber es war auch verständlich, wenn in einigen Städten anstatt der traditionellen Ostermärsche virtuelle Alternativen gesucht wurden. Ein mulmiges Gefühl blieb aber: zur gleichen Zeit hatte die Veranstalter Querdenken 711 auch zu Demo-Zügen in der Stuttgarter Innenstadt aufgerufen. Wie würde sich die Polizei verhalten, würde alles gewaltfrei bleiben? Die Befürchtungen wurden zerschlagen, es blieb bunt und gewaltfrei. Der Demonstrationsmarsch wurde über die Konrad-Adenauer-Straße geschickt um die „Querdenken-Routen“ herumgeleitet.

Für die Friedensbewegung war es zudem ein wichtiges Signal, dass die Veranstaltung real stattfinden konnte. Es hatte sich gezeigt, wie verantwortungsvoller und achtsamer Protest stattfinden konnte!

Das bunte Bild wurde überwiegend bestimmt von den regenbogenfarbigen Pace-Fahnen, auch mit dem Aufdruck „No NATO“. Der Marsch wurde angeführt mit dem Frontbanner „Abrüsten! Für den Frieden, für das Klima, für die Menschen“ und von einem 25 m langen Lindwurm, in den sich das Friedenstreff Stuttgart-Nord gehüllt hatte und der beidseitig mit der Kernforderung aller Redner*innen beschriftet war: „UN-Atomwaffenverbotsvertrag-Beitritt - Jetzt!“ Gut sichtbar war auch ein Transparent der DFG-VK: „Aus der Pandemie lernen: Geld für Gesundheitsversorgung und den zivilen Katastrophenschutz statt für das Militär!“

Neben den guten Reden vom Landesbezirksleiter von ver.di Baden-Württemberg Martin Gross und MdB Tobias Pflüger fragte Wiltrud Rösch-Metzler, Vorsitzende des pax-christi Diözesanverbandes Rottenburg-Stuttgart: „Wo sind die Friedenskräfte in den Parteien? Sie antwortete darauf: Vermutlich gibt es in jeder Partei Menschen, die in Militäreinsätzen keine Lösung sehen und bereit wären, für Abrüstung einzutreten. Sie aufzusuchen ist wichtig.“ Mit Blick auf die rechten Kräfte meinte sie: „Wer die Ängste der Menschen in Wut auf andere Menschen und Gruppen umleitet, versündigt sich an unserer Gesellschaft, schafft Spaltung statt Versöhnung.“

Alles in allem war der Ostermarsch in Stuttgart und in hundert weiteren Städten in Deutschland ein ermutigendes Zeichen für das Leben und die Abkehr vom 2%-Ziel der Nato.

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Am 20. März 2021 haben die "Parents for Future" an verschiedenen Orten in Esslingen Wäscheseile angebracht, so dass Passanten Socken daran aufhängen konnten, die dann nachher an Politiker*innen übergeben wurden, um sie daran zu erinnern, dass es höchste Zeit ist,

sich auf die Socken zu machen,

um Versäumnisse und gar Verschlechterungen der Maßnahmen gegen den Klimawandel endlich zu verbessern.

Auch das Friedensbündnis Esslingen hat an der Aktion teilgenommen und zwar an der Nikolauskapelle auf der Inneren Brücke:

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Hier noch ein Bild von dem gemeinsamen Auftakt, bevor es zu den einzelnen Stationen ging:

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Am 2. Februar 2021 kam in der Esslinger Zeitung folgender Artikel:

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Vor der Gemeinderatssitzung im Neckar-Forum am 14. Dezember 2020, in der es um den Beitritt zum ICAN-Appell ging:

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Und oh Wunder, die Sitzung ging mit einem Erfolg für den ICAN-Appell aus:

„Unsere Stadt/unsere Gemeinde ist zutiefst besorgt über die immense Bedrohung, die Atomwaffen für Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt darstellen. Wir sind fest überzeugt, dass unsere Einwohner und Einwohnerinnen das Recht auf ein Leben frei von dieser Bedrohung haben. Jeder Einsatz von Atomwaffen, ob vorsätzlich oder versehentlich, würde katastrophale, weitreichende und lang anhaltende Folgen für Mensch und Umwelt nach sich ziehen. Daher begrüßen wir den von den Vereinten Nationen verabschiedeten Vertrag zum Verbot von Atomwaffen 2017 und fordern die Bundesregierung zu deren Beitritt auf.

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Beim Klimastreik der Fridays for Future am 25. September 2020 waren wir auch dabei!

Der Auftakt ...

... und wir sind auch dabei:

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Ein Höhepunkt: Ein Die-in:

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Antikriegstag 2020

am 1. September
17 Uhr

Der Platz u n t e r h a l b der Nikolauskapelle war dieses Jahr aus Corona-Gründen
neu für die Menschen, die dennoch relativ zahlreich zu diesem Gedenktag
fanden und ein reichhaltiges Programm miterlebten

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Adalbert Kuhn (rechts) eröffnete als Versammlungsleiter die Versammlung:

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Sigrid Altherr-König konnte die Versammlung ebenfalls begrüßen und wies auf die Geschichte Deutschlands hin, das 1939 den Zweiten Weltkrieg
entfesselte, und sie wies darauf hin, dass diese bis heute nachwirkt.
Sie nannte auch die neuerliche Bedrohung des Friedens und die heute vorliegende Mahnung:
"Frieden schaffen - Klima retten".

Roland Blach hielt die Hauptrede. Er wählte eine sehr beeindruckende Perspektive:
Die Geschichte von einem utopischen 2045 aus gesehen: Die letzte Vollendung
einer ökologischen und friedensmäßigen Umgestaltung unserer Gesellschaft.

Die Parents for Future in Esslingen hatten noch eine besondere Aktion vorbereitet.
Sie hatten ein Kleeblatt vorbereitet, so eines, wie sich nachher jede*r eines in der benachbarten Wiese zur Erinnerung holen konnte.

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Die Blechbläser umrahmten die Veranstaltung mit kunstvollen Weisen.

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Zum Schluss wurde in der Nikolauskapelle
der neue Kranz niedergelegt.

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Bericht vom Hiroshima-Gedenktag durch das Friedensbündnis Esslingen

in der Esslinger Zwiebel vom 21. 8. 2020

Auf den ersten Blick haben wir wohl nichts aus den grauenhaften Atombombenabwürfen vor 75 Jahren in Hiroshima und Nagasaki gelernt. Allerdings gibt es ja ermutigende Beschlüsse, den des Deutschen Bundestags (2010), die Atomwaffen aus Deutschland abzuziehen sowie den Beschluss eines Abkommens bei den Vereinten Nationen zum Verbot von Atomwaffen (2017). Beide wurden aber nicht umgesetzt bzw. nicht von Deutschland unterschrieben. Was können wir dagegen tun? Jede und jeder kann sich für die Abschaffung und Verschrottung aller Atomwaffen einsetzen. Esslingen ist eine ,,Mayors-for-Peace"-Stadt. Unser Oberbürgermeister Dr. Zieger ist bereits seit 2004 einer der „Bürgermeister für den Frieden" in fast 8.000 Städten und Gemeinden, die sich gegen Atomwaffen engagieren. Das Friedensbündnis hofft, dass die Parteien im Gemeinderat sowie der Oberbürgermeister sich dem lCAN-Städteappell anschließen. Das Friedensbündnis fordert die Bundesregierung auf, den Beschluss des Bundestags vom März 2010 endlich umzusetzen - aus der nuklearen Teilhabe auszusteigen und sich für ein Verbot aller Atomwaffen weltweit einzusetzen. Und es erwartet von der Bundesregierung, dass sie sich in den internationalen Gremien dafür einsetzt, dass Atomwaffen weltweit verboten und verschrottet werden.

Bei der Gedenkstunde am 6. August umrahmte Carolin Daub aus Heumaden auf der Flöte einfühlsam das Gedenken an die Opfer und die Appelle: Hiroshima und Nagasaki mahnen:


Beitritt zum Atomwaffenverbot jetzt!

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Ostermarsch - einmal (in Corona-Zeiten) anders

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Klausur im Januar 2020

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Fortsetzung: Siehe "Archiv": https://old.friedensbuendnis-esslingen.de/aktion.html